{"id":639,"date":"2013-09-25T16:45:23","date_gmt":"2013-09-25T14:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ankerlhome.mine.nu\/projekt-aquaponica\/?p=639"},"modified":"2014-01-05T21:48:11","modified_gmt":"2014-01-05T20:48:11","slug":"mein-praktikum-fur-mich-wichtig-war","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.projekt-aquaponica.at\/?p=639","title":{"rendered":"Mein Praktikum &#8211; Was f\u00fcr mich wichtig war"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Mitarbeiter in der Produktion haben entweder ein abgeschlossenes Fischereistudium, oder wuchsen mit Fischen und Teichen auf. Nur einige wenige arbeiten zum ersten Mal mit Tieren. Trotzdem ist eine solche Anlage, die im geschlossenen Raum in \u00fcber 10 Becken Fische m\u00e4stet, f\u00fcr alle eine neue Herausforderung. Die Tiere m\u00fcssen genau beobachtet werden, manchmal wollen sie nicht oder zu wenig fressen, sind verst\u00f6rt. Die Mitarbeiter sollen in der Lage sein, die Gr\u00fcnde daf\u00fcr zu beobachten, um die Fische gut pflegen zu k\u00f6nnen. Auf jeden Fall ist hier viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und gute Beobachtungsgabe vorteilhaft.<\/p>\n<p>Die Arbeit in einem Aquakulturbetrieb ist hart. Hier arbeiten M\u00e4nner in drei Schichten, die Fische und die Anlage sind sehr pflegeintensiv. Trotz starker Automatisierung und Technisierung ist viel Handarbeit notwendig. Die F\u00fctterung wird (noch)\u00a0per Hand durchgef\u00fchrt, auch die Futterrationen werden noch jeden Tag vorbereitet. Eine automatische F\u00fctterungsanlage ist zwar installiert, wird aber nicht verwendet, da sie noch nicht eingestellt ist. Mehrmals am Tag m\u00fcssen die Messsonden saubergemacht werden, die Filteranlage muss durchgesp\u00fclt werden, der Boden der Farm aufgewischt\u2026 Insgesamt arbeiten in der Produktion etwa 12 Personen. Weitere 10 sind in der Administration im B\u00fcro.<\/p>\n<p>Das Futter wird je nach Gr\u00f6\u00dfe und Energiebedarf der Fische angeboten. Leider neigen die Tiere zur inneren Verfettung in der Bauchh\u00f6hle. Eine Umstellung der Zusammensetzung des Fertigfutters ist angedacht und wird bald durchgef\u00fchrt. Die Tilapien werden regelm\u00e4\u00dfig von einer Tier\u00e4rztin untersucht. Sie nimmt auch Gewebeproben, Untersucht die Organe. Herr Wierzbicki, der Produktionsleiter und Ichthyologe, steht in engem Austausch der Veterin\u00e4rin.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist diese Erfahrung ganz neu. Bis jetzt kannte ich fische nur im Aquarium oder in der Pfanne. Die zeit bei Global Fish war sehr intensiv und sehr lehrreich.\u00a0Ich habe mit allen Mitarbeitern in der Produktion gesprochen, habe auch lange Gespr\u00e4che mit dem Leiter gef\u00fchrt. Es ist fenomenal, dass die fische g\u00e4nzlich ohne Medikamente leben. Die Antibiotika w\u00fcrden die langsam aufgebauten biofilter sofort zerst\u00f6ren. Die penible Sauberkeit, bioschleusen, Arbeitskleidung und strenge Quarant\u00e4ne f\u00fcr die babyfische\u00a0machen es m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Mitarbeiter in der Produktion haben entweder ein abgeschlossenes Fischereistudium, oder wuchsen mit Fischen und Teichen auf. Nur einige wenige arbeiten zum ersten Mal mit Tieren. Trotzdem ist eine solche Anlage, die im geschlossenen Raum in \u00fcber 10 Becken Fische m\u00e4stet, f\u00fcr alle eine neue Herausforderung. 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